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Mit dem Rad in den Frühling

Auch Sport macht plötzlich viel mehr Spaß als in den tristen Wintermonaten. Und warum nicht auf dem Fahrrad die neu erwachende Landschaft erkunden? Schließlich ist Radeln Balsam für Körper und Geist.

Das Wetter macht Laune und erhellt die Gemüter

Die dunkle Jahreszeit ist endlich vorbei, die Tage werden länger. Wenn nach langen Wintermonaten die Natur zu neuem Leben erwacht, die Knospen an den Bäumen sichtbar werden und die ersten Krokusse die Wiesen bevölkern, erhellen sich mit den ersten Sonnenstrahlen auch die Gemüter vieler Menschen. Saisonal bedingte depressive Verstimmungen („Winterdepressionen“) klingen allmählich ab. Aktivitäten im Freien können zusätzlich dabei helfen, wieder mehr Freude zu empfinden. Ausgedehnte Fahrradtouren mit Familie, Freunden und Bekannten stimmen positiv. Die Kombination aus Sport und frischer Luft weckt neue Energien.

Weg mit dem Speck

Wenn es mit der obligatorischen Neujahrsdiät noch nicht geklappt hat; der nahende Frühling ist ein perfekter Anlass, unliebsamen Pfunden aus der Winterzeit endgültig den Kampf anzusagen. Viele Sportarten sind jetzt im Freien möglich! Allerdings ist, vor allem für stark Übergewichtige, die Frage nach geeigneten, sportiven Maßnahmen zwecks Gewichtsreduktion nicht immer leicht zu beantworten. Viele populäre Sportarten wie Joggen verbrennen zwar viele Kalorien in relativ kurzer Zeit, zeichnen sich aber nicht durch einen besonders Gelenk schonenden Charakter aus: Gerade bei fülligeren Menschen kann daher das Joggen, trotz optimaler Laufschuhe, auf Dauer die Gelenke schädigen. Für diesen Personenkreis stellt konsequentes Radfahren in moderatem Tempo die gesunde Alternative dar. Wie bei allen anderen Ausdauersportarten auch, kommt es auf ein regelmäßiges Training bei möglichst gleichbleibender Geschwindigkeit an. So können, je nach Ausgangsgewicht, bis zu 500 Kalorien pro Stunde verbrannt werden! Optimal für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ist ein zwei- bis dreimal wöchentliches Training von mindestens einer halben Stunde.

Positiver Nebeneffekt:

Durch regelmäßiges Fahrradfahren werden Herz- Kreislaufsystem gestärkt und die Abwehrkräfte auf Touren gebracht!

Fit werden mit Nordic Walking

Nordic Walking kennt keine Altersgrenze. Ob rüstige Rentner, aktive Mittzwanziger oder Junggebliebene im besten Alter- Die Sportart fasziniert jede Altersgruppe. Kein Wunder, Nordic- Walking ist schließlich kinderleicht zu erlernen und dabei besonders effektiv:

Im Gegensatz zum traditionellen Walken, wird durch das Hinzunehmen spezieller Walking- Stöcke auch der gesamte Oberkörper mittrainiert. Richtig ausgeführt, beansprucht die Sportart mehr als 70 Prozent aller Muskeln!

Ausdauer, Kraft und vieles mehr!

Nordic Walking erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ursprünglich als Freizeitsport für skandinavische Leistungssportler konzipiert, hat sich die Sportart mit den schwingenden Stöcken mittlerweile quer durch alle Bevölkerungsschichten als Alternative zum Joggen etabliert. Die positiven Auswirkungen von Nordic Walking auf die Gesundheit sind enorm. Nordic Walking trainiert Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsvermögen. Es stärkt das Herz- Kreislaufsystem und reguliert, wie jede Art von körperlicher Bewegung, erhöhte Blutdruck- und Blutfettwerte. Nordic Walking eignet sich nach Absprache mit dem Arzt auch für übergewichtige Personen, da die Sportart wesentlich Gelenk schonender ist, als das Joggen. Wer bereits Gelenkprobleme hat, sollte vorher allerdings seinen Arzt um Rat fragen.

Aller Anfang ist nicht schwer

Grundsätzlich kann man in diesem Sport nur wenig falsch machen. Vorausgesetzt, man geht die erste Trainingseinheit ruhig und gelassen an und „walkt nicht gleich drauf los“.

Am besten “walkt” man in den ersten Stunden unter professioneller Anleitung. Das Wichtigste beim Nordic Walking ist die Schritttechnik und das parallele Auf- und Absetzen der Stöcke während des zügigen Gehens:

Macht das linke Bein einen Schritt vorwärts, wird der Stock in der rechten Hand parallel zum linken Fuß auf den Boden gesetzt. Der Stock in der linken Hand verweilt parallel neben dem rechten Fuß. Das Vorgehen erfordert Koordinationsvermögen.

Viele Anfänger tun sich zuerst schwer damit. Leichter fällt es, wenn man zuerst ohne Stöcke übt und mit den Händen die richtigen Bewegungen simuliert. Mit der Zeit verinnerlichen aber selbst völlig Ungeübte die Technik des Nordic Walkings.

Wer dennoch unsicher ist:

Viele Sportvereine und Volkshochschulen bieten unter professioneller Anleitung Nordic Walking- Kurse für Anfänger an.